Reinhard Staupes Spiele-Atelier --- Eine Brücke von Mensch zu Mensch
Alles hat ein Ende, und nun ist auch das Spiele-Atelier Projekt Vergangenheit.
Das Spiele-Atelier war ein im September 2005 begonnenes, nicht-kommerzielles, soziales Projekt – initiiert und privat getragen von Reinhard Staupe in seiner Heimatstadt Kassel. Kein Laden, kein Café, keine Kneipe. Es gab nichts zu kaufen. Mehrere hundert Brett- und Kartenspiele standen kostenlos zum Ausprobieren bereit. Die Idee und Absicht bestand darin, Menschen jeglichen Alters und jeglicher Herkunft die Möglichkeit zu geben, sich zu begegnen und miteinander auf die denkbar einfachste Weise zu kommunizieren: spielend.
Zunächst war das Spiele-Atelier in der Frankfurter Straße beheimatet und zog im Oktober 2006 an den Altmarkt um. Es dauerte einige Wochen, bis das Projekt ins Rollen kam, dann jedoch wurde es gut angenommen und fleißig frequentiert. Immer mehr Interessierte fanden sich zu den verschiedenen Terminen ein und machten engagiert mit: normale Brettspiele, Doppelkopf, Skat, Partyspiele, Die Werwölfe von Düsterwald, Poker, Improvisationstheater – das Angebot war bunt und vielfältig.
Nach fast genau drei Jahren und vielen tausend Partien verschiedenster Spiele schloss das Spiele-Atelier im August 2008 seine Pforten.